Seven Winters in Teheran
Freitag, 9.6.2023, 19.00 Uhr
Doku
D/FR 2023, 97 min.
Regie: Steffi Niederzoll
Farsi mit deutschen Untertiteln.
Mit Reyhaneh Jabbari, Shole Pakravan, Fereydoon Jabbari, Shahrzad Jabbari, Sharare Jabbari, Parvaneh Hajilou, Mohammad Mostafaei, Samira Mokarrami, Zar Amir Ebrahimi
Reyhaneh Jabbari wurde 2007 zum Tode verurteilt, weil sie bei einem Vergewaltigungsversuch den Täter in Notwehr erstach. Sieben Jahre später wurde das Urteil vollstreckt. Steffi Niederzoll rekonstruiert den tragischen Fall der 19-Jährigen anhand von Videoaufnahmen, Aussagen und Erinnerungen von Verwandten und Mitgefangenen sowie anhand von persönlichen Briefen, die Reyhaneh Jabbari im Gohardasht-Gefängnis in Karadj verfasste.
Ihre Mutter Shohle Pakravan hat den Fall gemeinsam mit der Filmemacherin in dem Buch „Wie man ein Schmetterling wird“ verarbeitet, das sie am 7. Juni im Literaturhaus vorstellt, am Freitagabend werden beide dann zum Filmgespräch zu Gast sein.
„Sieben Winter in Teheran“ wurde auf der Berlinale 2023 mit dem Friedensfilmpreis sowie als bester Film der Sektion Perspektive Deutsches Kino (Kompass-Perspektive-Filmpreis) ausgezeichnet.
Trailer
Regisseurin
Steffi Niederzoll (*1981 in Nürnberg) studierte an der Kunsthochschule für Medien in Köln; ihr Abschussfilm „Lea“, feierte auf der 58. Berlinale Premiere. Sie ist Gründungsmitglied des „Labors für angewandte Meinungsäußerung“, das den öffentlichen Raum zur Plattform für politische Meinungen transformiert.
